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Pille gehasst

 

Dieser Beitrag ist seit dem 21.05.2003 auf der Webseite.

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Einnahme der Pille schon lange gehasst

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Folgendes Statement erreichte die Redaktion Medizinkritik am 8.5.2003

Sehr geehrter Herr van Treek.

Ich weiß nicht, ob das Thema Nebenwirkungen der Pille noch aktuell ist, aber was schreibe ich da, es ist wohl für viele Frauen täglich aktuell. Ich habe viele Ihrer Antworten auf die Briefe der betroffenen Frauen gelesen und war beeindruckt. Erstens beeindruckt, weil ich selbst eine ähnliche Auffassung dazu habe und von vielen harsche Kritik ob meiner angeblichen Naivität einstecken muss und zweitens, weil ich gerade beschlossen habe, die Pille nach 20 Jahren, ich bin 35, abzusetzen und zwar genau heute......

Ausschlaggebend war, dass ich die Einnahme der Pille schon lange hasse. Ich bemerke, dass ich sehr sensibel auf äußere Einflüsse in Form von Medikamenten, Essen, Trinken u.a. reagiere, emotional und auch körperlich. Das ist nicht immer angenehm aber sehr hilfreich, wenn man es zu nutzen weiß. Ich las die Bücher "Krankheit als Weg" und dessen Nachfolger. Dadurch und durch viele schmerzhafte Erfahrungen habe ich endlich eingesehen, dass der eigene Körper eine große Macht hat, für die man selbst und nur man selbst die Verantwortung trägt und zwar für jede einzelne Krankheit. Kein Arzt der Welt und kein Medikament kann wirklich heilen, wenn der Mensch nicht selber heil werden will. Davon bin ich überzeugt, obwohl ich „nur" medizinischer Laie bin. Alles was er isst, trinkt, tut und denkt hat Einfluss.

Die Pille setzt genau da an, sie beeinflusste mein Leben schon seit so langer Zeit. Ich hatte Depressionen, die mich fast in den Selbstmord getrieben hätten, habe oft rasende Kopfschmerzen, mein Lustempfinden hat deutlich nachgelassen (das ist ja auch eine Art der Verhütung - einfach keine Lust mehr zu haben). Ich fühle mich manipuliert und zu Recht. Das einzige was wirklich geholfen hat, war die Verbesserung meiner Haut. Aber in den letzten Tagen habe ich entschieden, dass es ziemlich blöd ist, wenn ich so depressiv bin, dass ich von der Brücke springe, aber keine Pickel mehr habe. Ich habe wegen meiner phasenweise immer wieder massiv auftretenden Stimmungstiefs keinen Arzt aufgesucht, weil ich kein Urvertrauen in die herkömmliche Medizin habe und keine Lust verspüre, meine Tiefs mit wiederum anderen "stimmungsaufhellenden" Medikamenten zu bekämpfen. Ich fühle die Ursache in mir selbst, sprich in meiner Hormonmanipulation.

Zum Glück habe ich einen wunderbaren Mann, der all das versteht und mich unterstützt und wir werden ganz natürliche Möglichkeiten finden, uns zu lieben. Wir haben beide schon ein Kind. Das hilft mir sehr und mit meiner Umwelt muss ich selbst klarkommen. Schade dass es noch immer so viele Menschen gibt, die alles glauben, was ein Arzt sagt und jedes "Medikament", um so teurer, um so besser, verschlingen. Und damit will ich meinen Brief auch beenden, Ihre Antworten waren das berühmte I-Tüpfelchen auf meine endgültige Entscheidung und dafür wollte ich mich bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

M.

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Stand: 14. Dezember 2012
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