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Ungewollt kinderlos?

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Dieser Beitrag ist seit dem 08.01.2001 auf dieser Web-Seite.

Ungewollt kinderlos?

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Die Zahl der Paare, die sich heute in einer ungewollt kinderlosen Situation befinden, ist im Steigen begriffen. Ohne Zweifel wird diese als Sterilität bezeichnete Situation von vielen Menschen mit dringendem Kinderwunsch als sehr belastend empfunden. Die Naturheilkunde kennt Wege, solchen Menschen zu helfen. Um jedoch zu einer erfolgreichen natürlichen Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen zu kommen, muss zunächst die Ursache der Sterilität des Paares erkannt werden. Bevor die Therapie beginnen kann, muss die Diagnose gestellt werden.

Die Ursachen der Sterilität können vielfältig sein:

Die Ernährung des ungewollt kinderlosen Paares kann in der Vergangenheit unausgewogen und zu wenig vollwertig gewesen sein.
Belastung durch toxische (giftige) Metalle, wie Blei, Cadmium, Quecksilber oder Kupfer.
Amalgam als Zahnfüllmaterial, die Kombination unterschiedlicher Metalle als zahnärztliche Werkstoffe für Zahnbrücken oder Zahnkronen. Chronisch entzündete oder wurzelbehandelte Zähne. Zahnimplantate.
Den Lebensenergiefluss behindernde Fremdkörper oder Fremdsubstanzen wie Schrauben, Metallplatten oder Metallstifte, die von früheren Knochenbruchoperationen noch im Körper sind; fernerhin Piercings und Tattoos.
Einnahme von Drogen, Genussmitteln oder Medikamenten.
Die Gesundheit der Frau schädigende Verhütungsmethoden wie Antibabypille oder Spirale; Abtreibungen.
Bildung von Spermien-Antikörpern bei Frauen, die die Antibabypille eingenommen haben.
Verklebung der Eileiter durch nicht bemerkte Genitalinfektionen (z.B. Chlamydien) bei Frauen, die die Spirale getragen haben.
Bildung von Spermien-Antikörpern und nicht bemerkten Genitalinfektionen durch frühzeitig aufgenommenen Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern in der Jugendzeit.
Mangel an essentiellen Spurenelementen und Vitaminen.

Diese Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Zur Behandlung dieser die Fruchtbarkeit beeinträchtigenden Ursachen sollten sich betroffene Paare an naturheilkundlich und umweltmedizinisch erfahrene Ärzte wenden. In Großbritannien gibt es eine Organisation mit Namen „Foresight" (The Association for the Promotion of Preconceptual Care), welche auf über 20jährige Erfahrung bei der Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen blicken kann. 

„Foresight" kann man im Internet unter folgender Adresse finden: www.foresight-preconception.org.uk.

Forsight hat neben zahlreichen anderen Veröffentlichungen ein Buch herausgegeben, welches für betroffene Paare von großem Nutzen sein kann. Der Titel lautet: „Planning for a Healthy Baby – Essential Preparation for Pregnancy". Näheres siehe unter Literaturhinweise auf dieser Web-Seite.

Heute ist in Deutschland das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes 28 Jahre. Vor 20-30 Jahren lag es mehr als vier Jahre niedriger. Somit können sich die vorstehend aufgeführten Sterilitätsursachen über einen Zeitraum von mehr als 4 Jahren zusätzlich summieren. Nichtsdestoweniger bekommen auch heute Frauen mit 20 oder 22 Jahren ihr erstes Kind. Das enorm angestiegene Durchschnittsalter bei der ersten Geburt lässt nun den Schluss zu, dass zahlreiche Frauen bei der ersten Geburt 33 oder 35 Jahre oder älter sind. Die Fruchtbarkeitsrate nimmt generell durch höheres Alter bedingt ab. Schädigende Faktoren in der Vergangenheit machen die Situation komplizierter.

Möglicherweise kennt das Paar mit sich nicht erfüllendem Kinderwunsch auch nicht die optimal fruchtbare Zeit der Frau. Oder es wird versucht, den Kinderwunsch zu krampfhaft zu realisieren, z.B. durch zu häufig ausgeübten Geschlechtsverkehr. Dadurch kann sich die Spermienzahl beim Mann so sehr vermindern, dass zum Zeitpunkt der optimalen Fruchtbarkeit zuwenig Spermien vorhanden sind.

Die Natürliche Empfängnisregelung (NER) hat sich bei unerfülltem Kinderwunsch oft als Rettungsanker erwiesen. Durch die Kenntnis der optimal fruchtbaren Zeit kann eine erwünschte Schwangerschaft gezielt angestrebt werden. Der Erfolg dieses Weges ist durch viele Fallbeispiele im Mitarbeiterkreis von Prof. Dr. med. Rötzer, dem Begründer der sympto-thermalen Methode der NER, belegt. Andererseits besteht das Problem, dass sich betroffene Paare selten für eine Beratung öffnen, da Kinderlosigkeit auch in der heutigen Zeit als Makel empfunden wird. Deshalb bietet das Internet durch seine Anonymität eine gute Chance, betroffene Paare zu erreichen. 

Unter dem Namen: www.zgow.de/kinderwunsch wurde eine Web-Seite ins Internet gestellt, in der die Natürliche Empfängnisregelung speziell für diesen Personenkreis zugeschnitten und erklärt wird. Der Autor, selber Mitarbeiter des Institutes für Natürliche Empfängnisregelung, hofft, dass mit dieser Internetdarstellung zukünftig gerade kinderlosen Paaren geholfen werden kann.

 

Methoden, vor denen ganzheitlich orientierte Ärzte warnen:

Betroffene Paare sollten aus ethischen Gründen niemals die von der Schulmedizin angebotenen Methoden der künstlichen Befruchtung und der In-Vitro-Fertilisation (Zeugung im Reagensglas und anschließendes Einbringen menschlicher Embryonen in die Gebärmutter) anstreben. Gerade die In-Vitro-Fertilisation ist teuer, körperlich und seelisch belastend, wenig erfolgreich und moralisch in höchstem Maße verwerflich. In den westlichen Ländern hat sich in den vergangenen Jahren eine kommerziell ausgerichtete Fortpflanzungsindustrie gebildet, welche mit der Not der Paare rücksichtslos Geld verdient und dabei im Wortsinne über Leichen geht.

In der Ärzte-Zeitung vom 22.8.2000 konnte man lesen, dass nur jede fünfte IvF-„Therapie" zur Geburt eines Kindes führt. Da in der Regel drei Embryonen – und dabei handelt es sich zweifelsfrei um Menschen – in die Gebärmutter gegeben werden, müssen statistisch gesehen durchschnittlich 10 oder mehr Kinder sterben, damit die Eltern ihren Kinderwunsch realisiert bekommen.

In-vitro-Fertilisation bedeutet also, dass Eltern und Mediziner den massenhaften Tod künstlich gezeugter Kinder billigend in Kauf nehmen.

Mit dieser objektiven Schuld und mit den dabei erzeugten subjektiven Schuldgefühlen müssen sich die Eltern lange Zeit auseinandersetzen. Jeder Arzt, der solchermaßen betroffene Eltern kennt, weiß um die seelischen und psychischen Nöte besonders der Frauen.

Ein Fallbeispiel aus meiner Praxis: Bereits ein Jahr lang hatte ich ein zu Beginn der Behandlung vierjähriges Kind wegen massiver und furchtbar juckender Ganzkörperneurodermitis behandelt. Die Familie hatte keine einzige ruhige Nacht. Die Mutter war mit dem Kind zu mir gekommen, weil die kinderärztlich verordneten Cortisoneinreibungen erfolglos blieben. Auch meine intensive Naturheilkunde half nicht. Nach etwa einem Jahr berichtete die Mutter, dass sie eigentlich glaube, dass die Krankheit ihres Kindes „Gottes Strafe" sei (sie hatte ein sehr strenges Gottes-Bild), denn dieses Kind sei „von der Natur erzwungen" worden. Nachdem sie ungefähr 15 Jahre mit der Pille verhütet hatte, wollte sich 3 Jahre lang kein Kind einstellen. Darauf seien mehrere In-vitro-Fertilisationen durchgeführt worden, der dritte Versuch habe zur Geburt ihres Kindes geführt. Im weiteren Verlauf des Gespräches ging es mir darum, der Mutter zu helfen, Gott als barmherzig und vergebend zu sehen. Ich riet ihr, ein Gespräch mit einem Seelsorger zu suchen und gab ihr meine Vermutung zu erkennen, dass Gott sich bestimmt über ihr lebendes Kind freut, auch wenn mehrere andere einmalige und unverwechselbare Embryonenkinder zugrunde gehen mussten.

Nach vier Wochen kamen Mutter und Kind wieder in meine Sprechstunde. Es war etwas Ungeheuerliches geschehen. Nachdem die Mutter gebeichtet hatte, traten die quälenden Selbstvorwürfe nicht mehr so häufig auf, und die Haut des Kindes normalisierte sich so, als habe es nie Neurodermitis gehabt. Aber nun war die Mutter, die nie mit Neurodermitis zu tun hatte, an Armen und Beinen, an Bauch und Rücken mit einer durchgehenden Neurodermitis übersät. Noch einige Monate lang konnte ich die Mutter mit mehr oder weniger schlechtem Erfolg behandeln, dann verloren wir uns, weil ich meine Arbeitsstelle wechselte.

Dieses Fallbeispiel soll andeuten, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die auch ungläubige Menschen die Transzendenz spüren lassen sollten, wenn sie nicht ganz in ihrem Herzen zugemauert sind. Und es soll zeigen, dass wir, die wir die Verantwortung für unser Tun haben, dem menschlichen Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod nur mit größter Ehrfurcht gegenübertreten und allen Manipulationen am menschlichen Leben eine Absage erteilen müssen.

Eltern, die sich auf Methoden der Fortpflanzungsmedizin eingelassen haben, die sich von dieser Art Medizin desinformiert, überredet und überrumpelt fühlen, sollten ihre Fallgeschichte anonym für diese medizinkritische Web-Seite zur Verfügung stellen, damit andere Menschen vor solchem verhängnisvollen Tun gewarnt werden können.

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Stand: 14. Dezember 2012
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