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IVF - Ein Geschäft

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In-Vitro-Fertilisation

Das Geschäft mit dem Wunsch nach dem eigenen Kind

Die künstliche Befruchtung im Labor ist ein boomender Wachstumsmarkt in der Medizin. Die Reproduktionsmedizin hat sich als großes Geschäft entwickelt. Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass auf diese Art unfruchtbaren Paaren geholfen wird, zum ersehnten Wunschkind zu kommen. Kaum jemand hat noch die Skrupel zu fragen, ob es moralisch in Ordnung ist Menschen im Labor herzustellen, von denen über 90 % ihr Embryonalstadium nicht überleben.

In den Darstellungen der Medien sieht man glückliche Eltern, die nach wenigen Fertilisationsversuchen ihr gesundes Wunschkind in den Armen halten. Viel zu selten wird von den Paaren berichtet, denen die moderne Reproduktionsmedizin nicht zu einem Kind verhelfen konnte. Und diese Paare sind in der Mehrheit. 67 bis 75 % derjenigen, die sich in das „Labyrinth der Fortpflanzungsmedizin“ (Buchtitel!) begeben, bleiben ohne Kind.

Wer spricht von den enttäuschten Hoffnungen dieser Menschen? Von den körperlichen und seelischen Neben- und Nachwirkungen der Behandlung? Oder von dem verzweifelten Drang mancher Betroffener, es immer wieder zu versuchen?

Was ist mit den Gewissensnöten jener Menschen, denen – ob die IVF nun erfolgreich war oder nicht – später bewusst wird, dass sie Gott herausgefordert haben, dass sie zehn oder mehr Menschenembryonen haben herstellen lassen, um etwas zu erreichen, worauf sie einen Anspruch zu haben meinten? Die erst später erkennen, dass Kinder ein Geschenk Gottes sind und nicht etwas, was Gott ihnen schuldet?

Ich habe kürzlich das Buch von Barbara Brassel: „Alles wird gut“ ... sagt ein kinderloses Paar (Bakiba-Verlag) gelesen. Es ist sehr beeindruckend, was die Autorin von ihren eigenen Wegen und Irrwegen durch die Reproduktionsmedizin berichtet. Wie neun Jahre lang nahezu ausschließlich das Thema „Wunschkind“ ihr Leben und das ihres Mannes dominierte. Die verbissen und mit allerlei Rechtfertigungen von einem Fertilisationsversuch zum nächsten lebte. Die - wie sie den Medizinern bei jedem neu angebotenen Versuch versicherte – „zu allen Schandtaten bereit“ war. Die Ehrlichkeit, mit der Barbara Brassel in die Höhen und Tiefen ihres Seelenlebens Einblick gewährt, macht dieses Buch so wertvoll.

Nach der Lektüre dieses Buches und durch Erfahrungsberichte einiger Patientinnen meiner Praxis vermute ich, dass die Reproduktionsmedizin sowohl die psychologischen Aspekte vernachlässigt als auch die gegebenen naturheilkundlichen Möglichkeiten ignoriert.

Deshalb bitte ich Paare, die sich betroffen fühlen, mir ihre Erfahrungen mitzuteilen. Diese Erfahrungen sollen ausgewertet und anonym veröffentliche werden.

Bitte benutzen Sie den Fragebogen auf dieser Webseite.

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Siehe auch die Buchbesprechung: Barbara Brassel: „Alles wird gut – sagt ein kinderloses Paar“, Bakiba-Verlag.

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Stand: 14. Dezember 2012
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