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Fruchtbarkeitsstörung

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Dieser Beitrag ist seit dem 03.09.2004 auf dieser Webseite

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Fruchtbarkeitsstörungen nach 8 Jahren Pille

¾ Jahr nach Absetzen der Pille immer noch nicht schwanger

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Folgende Anfrage erreichte die Redaktion Medizinkritik am 8.8.2004:

 

Hallo,

seit ca. einem 3/4 Jahr habe ich die Pille abgesetzt und möchte schwanger werden. Bislang stellte sich keine Schwangerschaft ein.

Jedoch habe ich stets um den 17ten bis 21sten Zyklustag einen rosabräunlichen Ausfluss - er variiert - einmal war es sehr dunkel-braun und ich würde es eher als Schmierblutung bezeichnen (um den 21sten Zyklustag).

Nun ist es bei den letzten  zwei Zyklen nicht mehr eine Schmierblutung, sondern eher ein rosa-bräunlicher Ausfluss (um den 17ten Zyklustag).

Kann das daran liegen, dass der Körper sich nach einigen Jahren (ca. 8 J.) erst wieder regenerieren muss?

Ich versuche eben schwanger zu werden und nach anfänglichen Fehlversuchen versuche ich es in Absprache mit dem Frauenarzt seit knapp einem halben Jahr mit Hormonbehandlung/-unterstützung schwanger zu werden - was aber bislang auch nicht klappt, und ich nach wie vor diesen bräunlichen Ausfluss bekomme.

Beim letzten Zyklus nahm ich Estriol und Clomifen ein, dann wurde der Eisprung mit Hilfe von Predalon ausgelöst und Predalon weiterhin jeden 4ten Tag bis zum 28sten Zyklustag gespritzt. Dann bekam ich auch wieder so um den 17ten/18ten Zyklustag leichten bräunlichen Ausfluss, daraufhin nahm ich zur Unterstützung Progesteron, dann verging der bräunliche Ausfluss, aber schwanger wurde ich in diesem Zyklus doch wieder nicht.

Nun habe ich für einen Monat eine Pause mit den Hormonen eingelegt - dennoch den Versuch des Schwanger-Werdens nicht unterlassen, aber nun stellt sich wieder der Ausfluss am 18ten/19ten Zyklustag ein (Eisprung war vorhanden - zumindest deutete erhöhte Temperaturmessung darauf hin).

Können Sie mir Informationen liefern, womit dieser bräunliche Ausfluss zusammenhängen kann? Denn ich habe das dumpfe Gefühl, erst wenn ich diesen nicht mehr habe, wird es mit der Schwangerschaft klappen. 

Ich danke schon einmal im Voraus. 

Mit freundlichem Gruß

Frau S.

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Antwort der Redaktion am 08.08.2004:

 

 

Sehr geehrte Frau S.

Vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage.

Wenn eine Frau nach 8 Jahren Pille 3 Monate nach Absetzen dieser Pille noch nicht schwanger ist, dann würde ich dies als "normal" empfinden. Was haben diese schulmedizinischen Spezialisten für Gynäkologie nur für ein Frauenbild? Den Körper der Frau soll "mann" beliebig aus- und anknipsen können, je nachdem, was nun gerade gewünscht wird, Sex ohne Kind, oder mit Kind als Resultat der Sexualität. So einfach ist das nicht.

Sie schreiben von "Ausfluss", nicht aber von Fruchtbarkeits- oder Zervixschleim, den Sie wahrnehmen können. Können Sie diesen wahrnehmen?

Wissen Sie, was das ist?

Wissen Sie, wie, warum und zu welchen wichtigen physiologischen Funktionen dieser Zervixschleim notwendig ist?

Messen Sie die morgendliche Aufwachtemperatur und tragen Sie sie in spezielle Tabellen ein?

Wenn nein, dann bitte eine solche Tabelle bei www.iner.org  downloaden und mehrmals kopieren.

Nach meiner Einschätzung als Naturheilkundler ist möglicherweise auch bei Ihnen jetzt schon viel zu viel mit synthetischen Pharmazeutika gearbeitet worden. Estriol ist zwar das naturidentische Schwangerschaftsöstrogen, aber es spielt keine große Rolle bei der "erfolgreichen" Entstehung der Schwangerschaft. Dabei ist das naturidentische Progesteron wichtig, welches Sie ja bereits genommen haben. Völlig Fehl am Platze ist das Clomifen und das Predalon zur Eisprungauslösung.

Das geht nebenwirkungsfrei (aber mit mehr Geduld) auch mit Agnus castus, einem Pflanzenpräparat.

Zyklusaufzeichnungen sind aus naturheilkundlicher Sicht die obligatorische Basis jeder Fruchtbarkeitsbehandlung. Spezialmediziner, die den Frauen diese "lästige Tätigkeit ersparen wollen", sehen möglicherweise in greifbarer Nähe bereits die lukrative IVF. Diese aber würden die Naturheilmediziner den Frauen gerne ersparen (siehe dazu einige Artikel auf meiner Webseite).

Aus sorgfältig geführten Zyklusaufzeichnungen kann besser als durch jede Hormonuntersuchung, die ja nur eine "Momentaufnahme" ist, die Fruchtbarkeitssituation im gesamten Zyklus erfasst werden und es können für die folgenden Zyklen und auch für Behandlungsversuche mit Agnus castus und/oder transdermal angewandtes Progesteron und für die Wahl des günstigsten Zeugungszeitpunktes die richtigen Schlüsse gezogen werden.

Noch eine Frage: Ist eigentlich bei Ihrem Mann ein Spermiogramm gemacht worden, bevor Sie sich der Hormonbehandlung unterziehen mussten?

Sie können mir gerne nochmal mailen und die offenen Fragen beantworten. 

Mit freundlichen Grüßen 

M. van Treek

Arzt für Naturheilverfahren/Viernheim

 

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Antwort der Anfragerin am 17.08.2004:

Sehr geehrter Hr. van Treek,

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dennoch möchte ich mich korrigieren oder die "schulmedizinischen Spezialisten der Gynokologie", welche Sie ansprechen, insofern in Schutz nehmen, dass ich nicht nach lediglich 3 Monaten Absetzen der Pille "behandelt" werde. Das Absetzen der Pille erfolgte bei mir vor bereits 10 Monaten. Die ersten 3 Monate versuchten wir es "normal", dass ich schwanger wurde. Dann ging ich hilfesuchend zum FA.

Ist unter diesem Umständen die Schmierblutung immer noch erklärbar? (ich hatte letztes Mal lediglich eine Zusammenfassung gebracht und im Wesentlichen von den letzten 3 Monate erzählt)

Nun aber noch zu Ihrer Frage: Durch Literatur las ich von "Natürlicher Familienplanung" und lernte auch die Bedeutung des Zervixschleims kennen ebenso wie die der Temperaturmessung. Meiner Meinung nach ist bei mir da alles in Ordnung. Ich stelle meist um den 10ten Tag zäheren Zervixschleim fest, dann tue ich mich etwas schwer, den Zervixschleim von der Samenflüssigkeit zu unterscheiden, denn ab dem 10ten Tag bemühten wir uns.

Aber noch einmal zurück zu den ersten 3 Monaten. Die Temperaturaufzeichnungen und  Zervixschleimbeobachtungen ergaben nichts Auffälliges.

Daher wurde gegen Ende des 4ten Monats eine Hormonuntersuchung durchgeführt, welche lediglich ergab, dass der Prolaktinwert zu hoch lag und wohl zu hoch, um mit homöopatischen Mitteln einzugreifen, so wurde mir "Dostinex" empfohlen. (1x pro Woche 1/2 Tablette). Ich habe zwar nach wie vor nicht den Eindruck unter Stress zu stehen, dennoch nahm ich die Empfehlung an und nehme seitdem Dostinex.

Dennoch im 5ten Monat mit Einnahme von Dostinex und sogar mit erholsamer Urlaubsstimmung keine Schwangerschaft. Beim 5ten Monat jedoch war der Temperaturanstieg nicht sehr rasant, sondern "kletterte" eher mühsam gegen 37.0 Grad ab dem 14ten Zyklustag und ich bekam eben am 21ten Zyklustag eine Schmierblutung.

Daraufhin versuchten wir es im 6ten Monat mit Progesteron zur Unterstützung ab dem 18ten Zyklustag. Die Schmierblutung trat zwar nicht mehr so offensichtlich auf, da durch den weißen Ausfluss, bedingt durch das Progesteron, sich die Schmierblutung in eher einen sehr leicht rosa-bräunlichen Ausfluss ändert.

Der nächste Versuch (7ter Monat) wurde gestartet mit Clomifen (5ter - 9ter Zyklustag) (und Progesteron).

Ebenso wurde im 8ten Monat Selbiges versucht, jedoch noch Estriol am Anfang des Zyklus für ein paar Tage hinzugenommen (Progesteron nahm ich diesen Monat nicht). Die Schmierblutung kam jedoch etwas früher, nämlich diesmal bereits am 17ten und bis zum 21ten Zyklustag.

Im 9ten Monat versuchte man es dann mit Clomifen (5.-9.ter ZT) und Predalon5000 zum Auslösen des Eisprungs (es gab in diesem Monat auch mindestens zwei reife Eizellen nach Ultraschall) und Predalon500 weiterhin zur Unterstützung (jeden 4ten Tag). Ich bekam dann wiederum kurzzeitig eine Schmierblutung. Ich versuchte diese dann sofort zu unterbinden mit Hilfe von Progesteron, was mir auch gelang. Jedoch stellte sich wiederum keine Schwangerschaft ein.  

Der 10.te Monat ist ein Ruhemonat - keine Einnahme außer Dostinex. Jedoch tritt nun eine Schmierblutung wieder seit dem 18ten Zyklustag ein, diese ist jedoch nun sehr lange, bereits bis zum 26ten Zyklustag und extremer als die Monate vorher (dunkelbraun).

Mir wurde auch nahegelegt, den Kopf auszuschalten und das "Zeugen" zu genießen. Ich bin auch nicht der Meinung, dass dies bei mir einen Einfluss hat. Lediglich am Ende des Zyklus bin ich stets geknickt - rede aber mit meinem Freund darüber, welcher mir immer wieder Hoffnung gibt/schenkt und ich somit nicht den Kopf hängen lasse.

Und zu der letzten Frage: nein, bei meinem Freund wurde noch kein Spermiogramm durchgeführt - der FA ließ es aber nicht unerwähnt.

Dennoch suche ich im Moment noch die Ursache bei mir, da ich stets diese Schmierblutungen bekomme.

Als weiteren Hinweis: ich hatte zu der Pille überhaupt gegriffen, da ich als Teenager enorme Probleme am 1sten Zyklustag hatte - enorme Bauchkrämpfe, Übelkeit bis hin zum Übergeben, stets das Bedürfnis den Darm zu entleeren und kalten Schweiß auf der Stirn wie auch das Bedürfnis sich hinzulegen auf den Rücken und Beine hoch - ca. für einen 1/2 Tag – dann war zwar alles überstanden.

Mit der Pille hatte ich diese Probleme nicht mehr – nun, nach Absetzten stellt sich selbiges Phänomen wieder ein.           

Mit freundlichem Gruß

Frau S.

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Antwort der Redaktion am 1.9.2004:

 

Sehr geehrte Frau S.

Vielen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen.

Ihre Ausführungen bestätigen mir allerdings, was ich Ihnen in meiner ersten Mail vom 8.8.2004 bereits mitgeteilt hatte.

Aus der Sicht der naturheilkundlichen Gynäkologie kann ich nun noch folgendes ergänzen:

Beginnen wir mit der Situation vor 9 Jahren. Als Teenager hatten Sie die Symptome einer Dysmenorrhö. Von den schulmedizinischen Gynäkologen wird dagegen die Antibabypille eingesetzt. Die Symptome werden damit wegtherapiert, ohne dass die Ursachen beseitigt werden.

Eine Ursache ist möglicherweise die Frühsexualisierung der Mädchen (Medien, BRAVO), gegen diese Ursache kann man leider zur Zeit nichts machen. Die sexuellen Umweltreize rufen hormonelle Reaktionen im Körper der Jugendlichen hervor, obwohl die seelische und übrige körperliche Reifung noch nicht so weit ist. Man diskutiert ja auch, ob dies nicht der Grund für die immer früher stattfindende Pubertät ist.

Eine andere Ursache kann in der Störung des Hormonsystems durch östrogenwirksame Umweltstoffe liegen.

Wenn in dieser Situation die Antibabypille gegeben wird, dann scheint der Gynäkologe zwar eine erfolgreiche Therapie gemacht zu haben, aber dem jugendlichen Körper werden durch diese Vorgehensweise zusätzliche zu den Umweltöstrogenen  die Östrogene der Pille zugemutet. Die Progesteronersatzstoffe der Pille sind nicht in der Lage, diese Östrogendominanz auszugleichen. Die mit der Pille auftretende starke Östrogenwirkung erkennt man in vielen Fällen daran sehr gut, dass die Mädchen, die mit der Pille beginnen, in Bezug auf die sekundären Geschlechtsmerkmale (z.B. Ausbildung der Brust) regelrecht aufblühen. Dieser von manchen begrüßte Effekt der Pilleneinnahme hat bestimmt seine Tücken (siehe Nebenwirkungsliste der Pillenpackung).

Sie schreiben am Ende sehr anschaulich: „Mit der Pille hatte ich dieses Problem nicht mehr – nun, nach Absetzen stellt sich selbiges Phänomen wieder ein“. Mit Verständnis für die Natur ist dies gut nachvollziehbar. Ihr Hormonsystem konnte durch die Ausschaltung des natürlichen Zyklusgeschehens nicht reifen.

Und jetzt haben Sie ein Problem! Nur, denken Sie bitte darüber nach, ob der eingeschlagene Weg der Richtige sein kann. Aus ganzheitlicher Sicht wäre es mir sympathischer, dem Organismus Zeit zum „Nachreifen“ zu geben. Somit ist der beste Ratschlag Ihres Gynäkologen die Aufforderung „den Kopf auszuschalten und das Zeugen zu genießen“.

Bei Zyklusstörungen nach Absetzen der Pille sollte an erster Stelle die Behandlung mit dem von den Nebenwirkungen her unproblematischen Agnus castus stehen, wie bereits in meiner ersten Antwort vom 8.8.2004 angedeutet. Agnus castus ist in der Lage, den Eisprung auszulösen und den Zylus zu normalisieren, also das hervorzurufen, was bei Ihnen mit Clomifen versucht wird. Schauen Sie sich doch mal die Nebenwirkungsliste von Clomifen im Beipackzettel an.

Auch sollten die Risiken von Dostinex (Cabergolin) beachtet werden. Cabergolin wird  leider Frauen zum Abstillen gegeben und bei erhöhtem Prolaktinspiegel. Aber warum ist denn Ihr Prolaktinspiegel erhöht? Weil Sie eine 8 Jahre dauernde Scheinschwangerschaft beendet haben. Die Pille hat Ihnen 8 Jahre lang vorgegaukelt, Sie seien schwanger. Somit reagiert Ihre Hypophyse nach Ende dieses Kunstzustandes auf die entsprechenden hormonellen Signale mit Ausschüttung von Prolaktin. Prolaktin ist fürs Stillen notwendig und nach 8 Jahren Schwangerschaft will Ihr Körper jetzt stillen. Eine Frau stillt etwa über 6 bis 9 Monate. Solange oder noch länger kann es dauern, bis das erhöhte Prolaktin von selber wieder „runter fährt“. Ihr Körper kann ja nicht wissen, dass Sie gar nicht schwanger waren, er ist ja nicht „Geist“, sondern nur „Körper“.

Hier muss man abwarten und Geduld haben. Und da sind 3 Monate einfach zu wenig.

Und das fehlende Spermiogramm Ihres Mann, das empfinde ich ja als ganz katastrophal. Natürlich liegt es höchstwahrscheinlich nicht am Samen Ihres Mannes, sondern tatsächlich an einer vorübergehenden oder im ungünstigen Fall dauernden Postpillensterilität. Aber es könnte ja auch am Samen liegen und dann muss man sich mal vorstellen, was hier passiert! Da macht die Frau alle möglichen Verrenkungen und nimmt nebenwirkungsträchtige Behandlungen in Kauf und die eigentliche Ursache liegt ganz wo anders. Also bevor nicht ein Spermiogramm vorliegt, würde ich jede weitere Gynäkologenbehandlung ablehnen.

Noch etwas ist mir aufgefallen. Das Behandlungsschema Ihres Gynäkologen ändert sich von Monat zu Monat. Warum kann man nicht Geduld empfehlen und mal eine Behandlung ein halbes Jahr lang machen. Warum werden hier im Frühstadium einer Fruchtbarkeitsbehandlung bereits so viele Register der Fortpflanzungsmedizin gezogen? Und dann gleich solche mit pharmakologisch manipulativem Charakter?

Warum nicht mal ein halbes Jahr lang den Zyklus beobachten und auf den Tabellen des Institutes für Natürliche Empfängnisregelung dokumentieren? Zusätzlich Agnus castus (z.B. Agnucaston) zwei Tabletten täglich vom 1sten bis 21sten Zyklustag.

Bei Schmierblutungen und verzögerter oder ausbleibender Menstruationsblutung kann am 28sten Zyklustag ein kleiner Aderlass von 50 bis 80 Millilitern (je nach Konstitutionstyp) gemacht werden, um der Natur zu zeigen, „wie sie es machen soll“. Der Aderlass dient auch der allgemeinen Entgiftung.

Eine fruchtbarkeitsfördernde Teemischung besteht z.B. aus:

30 g Löwenzahnkraut und –wurzel

30 g Mariendistelsamen, zerstoßen

20 g Brennesselblätter

25 g Gundelrebenkraut

25 g Goldrutenkraut

(aus: Heide Fischer: Frauenheilbuch, Nymphenburger Verlag, S. 60).

Wenn nach einem halben Jahr keine Schwangerschaft eingetreten ist, dann zusätzlich naturidentisches Progesteron als Salbe 2x 25 mg pro Tag ab dem Tag des (angedeuteten) Temperaturanstieges und/oder nach dem Tag mit dem besten Zervixschleim bis zum Ende des Zyklus. Wenn diese markanten Ereignisse (Temperaturanstieg, Zervixschleimhöhepunkt) nicht wahrnehmbar sein sollten, dann ab dem 14ten/15ten Zyklustag das Progesteron anwenden.

„Schnelle Lösungen“ sollten vermieden werden, ansonsten ist Ihre Selbstregulation am Ende so sehr erstarrt, dass man Ihnen doch noch die IVF angedeihen lässt. Und dann hätte ich ein Gewissensproblem, denn die Menschen dürfen nicht 10-15 Embryonenmenschen „opfern“, um ihren vermeintlichen „Anspruch auf ein Kind“ durchzusetzen. Dann wird das Kind nicht mehr als Geschenk Gottes geachtet, sondern es wird instrumentalisiert, um eigene Lebensentwürfe zu verwirklichen

Nachfolgend habe ich noch zwei Literaturvorschläge für Sie:

  1. Das oben bereits erwähnte Frauenheilbuch von Heide Fischer.
  2. Natürliches Progesteron, Anna Rushton und Shirley A. Bond, Goldmann-Verlag, 6,45 € (preiswert und sehr informativ).

Melden Sie sich doch noch mal in 9 bis 15 Monaten und teilen mir mit, wie es dann bei Ihnen ausschaut.

Viel Erfolg, ein bisschen Glück

und mit freundlichen Grüßen

M. van Treek

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Stand: 14. Dezember 2012
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