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Spritze ungewollt

Unverantwortlich ] [ Spritze ungewollt ]

 

Dieser Beitrag ist seit dem 11.02.2005 auf dieser Webseite

 

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Ungewollte Dreimonatsspritze

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Folgende Anfrage erhielt die Redaktion Medizinkritik am 15.1.2005:

Hallo,
ich bin 29, weiblich und habe 2 Kinder.
6 Wochen nach der Geburt meiner Tochter hat mir mein Frauenarzt eine Dreimonatsspritze zur Verhütung aufgedrängt ohne mich richtig über die möglichen Nebenwirkungen aufzuklären. Dummerweise hab ich hinterher, also nachdem ich die Spritze bereits intus hatte, im Internet nachgeschaut und eigentlich nur Horrormeldungen gefunden. Tja, jedenfalls bin ich jetzt voll Panik vor Unfruchtbarkeit. Heute und Morgen will ich zwar sicher kein weiteres Kind. Aber abgeschlossen ist unsere Familienplanung noch nicht! Es wäre nett, wenn Sie mir Ihre Meinung zur Dreimonatsspritze und möglicher Unfruchtbarkeit mitteilen. Gibt es außerdem irgendetwas, womit man den Abbau des 'Hammerhormons' beschleunigen/unterstützen kann?

Frau S. aus der Schweiz

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Antwort der Redaktion Medizinkritik am 19.1.2005:

 

 

Sehr geehrte Frau S.

 

Vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage.

 

Solche Berichte wie der Ihrige sind gar nicht selten. Es macht mich traurig und wütend zugleich, wie meine männlichen "Kollegen" der Gynäkologie mit den Frauen verfahren. "Kollegen" in Anführungszeichen, denn solche Leute, die für Geld ungeborene Kinder töten und Frauen krankmachende Verhütung aufdrängen sind per hippokratischer Definition keine Ärzte. Es wundert mich allerdings, dass die Frauen es nach Jahrzehnten Erfahrung mit Verhütungsschäden noch nicht geschafft haben, Selbsthilfegruppen und juristische Initiativen gegen solche Tätermediziner zu bilden. Gegen und für alles Mögliche gibt es ja heutzutage Selbsthilfegruppen. Wenn ich an Lipobay oder Vioxx denke, wie schnell waren da hilfreiche Juristen zur Stelle, die an den durch diese Medikamente verursachten Schäden mitverdienen wollten. Warum nicht bei den Verhütungsmittelschäden, die noch viel gravierender und eindeutiger sind, als bei den genannten beiden Medikamenten? Schauen Sie sich mal die Todesanzeigen einer großen Regionalzeitung an: wie viele Frauen sterben bereits in jungem Alter! Da steckt häufig ein durch die Verhütungspille hervorgerufener Schlaganfall, eine Lungenembolie oder ein Krebs dahinter. Der Grund, warum hier nichts geschieht, ist meiner Meinung nach folgender: Es handelt sich bei den Verhütungsmitteln nicht um Medikamente, die Krankheiten heilen sollen, sondern um Chemotherapeutika, die einen bestimmten, sexbetonten Lebensstil garantieren.

Dieser Lebensstil wird zwar von den Medien sehr öffentlich gemacht und beworben, spielt sich für den einzelnen Menschen aber dennoch im intimen und geschützten Bereich des Schlafzimmers ab. Und das ist "tabu", darüber redet man nicht. Und wenn die Einsicht dann kommt ("Dummerweise habe ich hinterher ... Horrormeldungen gefunden"), dann ist die Scham zu groß, sich auf etwas eingelassen zu haben, was der gesunde Menschenverstand schon verbieten würde. Trotz schmerzhaftester Erfahrungen (siehe die mittlerweile zahlreichen Fallberichte auf meiner Webseite oder was "Mirena" betrifft auf der Webseite www.hormonspirale-forum.de) glaubt eine unglaubliche Mehrheit von Frauen immer noch den GynMännerLügen "das kommt nicht von der Pille" und "das kommt nicht von der Spirale".

 

Was könnten Sie nun tun?

 

Glücklicherweise scheint bei Ihnen die Einsicht bereits sehr schnell gekommen zu sein. Ihre Entscheidung, sich so etwas nie mehr gefallen zu lassen, kann ich nur unterstützen. Sie können sich mein Büchlein "Das Kontrazeptionssyndrom" von meiner Webseite kostenlos downloaden, der "Fall 1", Seite 26 dürfte interessant für Sie sein und könnte Sie in Ihrer Entscheidung bestätigen.

Ich weiß nicht, ob Sie stillen. Es gibt tätsächlich GynMänner, die stillenden Frauen die Dreimonatsspritze geben!  Im Falle von "vollem Stillen" bleibt der Eisprung sowieso mehrere Monate aus. Jetzt hat sich Ihr Körper allerdings noch mit den Kunsthormonen auseinanderzusetzen.

 

Machen Sie´s doch ab jetzt mit der Natur und nicht gegen sie. Fangen Sie mit Temperaturmessungen an und tragen sie diese in die speziellen Tabellen vom Institut für Natürliche Empfängnisregelung ein. Download unter www.iner.org. Dann können Sie nach 2-3 Monaten feststellen, wie die Wirkung der Dreimonatsspritze nachlässt. Sie sollten auch auf das Auftreten von Zervixschleim achten, welcher die wiederbeginnende Fruchtbarkeit anzeigt (Zervixschleim = Fruchtbarkeitsschleim). Bei INER können Sie sich spezielle Stillmappen für ein paar Euro bestellen. Übrigens auch bei mir; zusammen mit meiner Frau hatte ich vor ein paar Jahren ein kleines Heftchen über die "NER nach Geburt eines Kindes und während der Stillphase" geschrieben.

Wenn es aufgrund der einmaligen Gabe der Dreimonatsspritze zu Problemen bei der Neuetablierung Ihres Zyklus kommt, dann gibt es spezielle Frauentees, die Ihnen etwas helfen können, oder Sie könnten auch eine Zeit lang ein Agnus-castus-Präparat nehmen. Ein Lebertee, der Mariendistel enthält, kann die Entgiftungsfunktion der Leber anregen. Steroidhormone werden über die Leber entgiftet. Siehe dazu das „Frauenheilbuch“ der beliebten Freiburger Gynäkologin Heide Fischer, Nymphenburger Verlag.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bemühungen um Gesundheit. Und wenn Sie nun die Methode der Empfängnisregelung wählen, die im Einklang mit Gott und der Natur steht, dann wünsche ich Ihnen und Ihrem Mann Zufriedenheit damit.

 

Mit freundlichen Grüßen

M. van Treek

Arzt für Allgemeinmedizin

und Naturheilkunde

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Stand: 14. Dezember 2012
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