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44 kg mehr Gewicht

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Belara, Petibelle, Dreimonatsspritze – 44 kg Gewichtszunahme, Depression, Bluthochdruck

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Folgende Anfrage erreichte die Redaktion Medizinkritik am 15.12.2004:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich bin momentan 20 Jahre alt. Bevor ich zu meinem Problem komme, muss ich noch erwähnen, dass meine Familie generell eher zu Übergewicht neigt und dementsprechend ich als Kind sehr dick war, was aber nicht daran lag, dass ich zuviel gegessen habe. Nach der Trennung meiner Eltern und im Stress des Umzugs begann ich mit 13 Jahren plötzlich abzunehmen. Davon motiviert fing ich mit Ausdauersportarten (Walken, Joggen) an, achtete noch mehr auf meine Ernährung und konnte innerhalb von 2 Jahren mein Gewicht von 109Kilo auf 76Kilo reduzieren. Mein Leben veränderte sich in eine sehr positive Richtung und die nächsten 2 Jahre konnte ich mit Sport mein Gewicht sehr gut halten, nahm sogar noch 2 Kilo ab.

 

Als ich mit 17  Jahren den ersten festen Freund hatte, habe ich nach gründlicher Beratung mit meinem Frauenarzt mit der Pille Belara begonnen, um einerseits eine sichere Verhütungsmethode zu erhalten und andererseits meine sehr unregelmäßigen und starken Blutungen (wenn ich damals meine Tage hatte, musste ich oft 2 Tage von der Schule daheim bleiben und hatte massive Beschwerden wie Unterleibskrämpfe, Durchfall und Erbrechen) in den Griff zu bekommen.

Doch schon nach 3 Wochen merkte ich eine leichte Gewichtszunahme von 2-3Kilo, obwohl ich weder weniger Sport getrieben noch mehr gegessen hatte.

Mein Frauenarzt meinte, eine leichte Gewichtszunahme von 2-4 Kilo sei als Wassereinlagerung normal, also machte ich mir keine großartigen Gedanken. Gleichzeitig bekam ich an der Schulter einen Ausschlag (weiße bis rote rauhe Flecken). Verschiedenste Hautärzte behandelten diesen Ausschlag als Hautpilz, der aber nie durch eine Behandlung besser wurde.

Als ich nach einigen Wochen aber immer noch zunahm, kam mir die Sache schon etwas komisch vor, schob die Schuld für die Gewichtszunahme aber nicht der Pille zu, sondern versuchte durch noch strengere Essensregeln und

übermäßigen Sport der Zunahme entgegenzuwirken. Doch alles brachte nichts. Als ich dann innerhalb eines Jahres ca. 15 Kilo zugenommen hatte, konnte ich meinen Frauenarzt endlich dazu überreden, die Pille abzusetzen.

 

Er empfahl mir als Alternative die Pille Petibelle, mit der angeblich eine Gewichtszunahme ausgeschlossen sei (mein Frauenarzt bestritt vehement, dass meine Zunahme von der Pille kam).Doch leider nahm ich mit dieser Pille noch schneller zu, innerhalb eines Jahres 25 Kilo. Ich merkte, dass sogar mittlerweile beim Sport ein Muskelaufbau nicht mehr möglich war und ich bekam die bekannten Nebenwirkungen des Übergewichts (Rücken- und Gelenksschmerzen, hoher Blutdruck, Herz-Rhythmusstörungen,...) zu spüren.

Meine Lebensqualität und mein Selbstvertrauen sanken gleich null, eine Depression folgte der anderen. Mein Ausschlag an der Schulter wurde im Laufe der Zeit schlimmer und breitet sich weiter aus. Mein Frauenarzt verharrte dennoch immer noch auf der Meinung, meine Gewichtszunahme könne nicht an der Pille liegen. Deshalb ließ ich sicherheitshalber meine Schilddrüse und die Nebennieren untersuchen, es konnte aber nichts Unnormales gefunden werden.

 

Ich wechselte schließlich den Frauenarzt. Der neue empfahl mir die 3-Monatsspritze, die ich jetzt seit einem Jahr bekomme. Nach ungefähr 2 Monaten, nachdem ich die Spritze einnahm, begann die Gewichtszunahme langsam weniger zu werden und mein Gewicht stagnierte nach 4 Monaten bei 120 Kilo. Auch mein Ausschlag breitete sich nicht weiter aus und  wurde etwas besser. Diese Entwicklung war für mich wie ein Wunder und doch wohl der Beweis, dass meine Gewichtszunahme und evtl. auch mein Ausschlag doch vor allem von der Pille beeinflusst waren. Ich war wieder motiviert und begann ein sehr hartes Ausdauertraining. Nach 5 Monaten hatte ich sogar 3 Kilo abgenommen. Für mich ein Erfolg, aber eigentlich für das, was ich an Sport gemacht hatte, viel zu wenig und einfach unnatürlich. Auch dieser Frauenarzt bestritt, dass meine Zunahme von der Pille kam und meinte, ich solle nur mal ordentlich Sport treiben.

 

Also wechselte ich wieder meinen Frauenarzt. Ich möchte nämlich gern von der 3-Monatsspritze auf die Hormonspirale wechseln, von der ich mir erhoffe, dass die geringe und lokale Hormonabgabe meinen Körper nicht so durcheinanderbringt und ich trotzdem eine sichere Verhütungsmethode erhalte.

Der Frauenarzt, erklärte mir nach der Untersuchung, dass ich körperlich für die Spirale geeignet bin, versuchte mich aber davon zu überzeugen, dass ich nicht die Hormonspirale, sondern die Kupferspirale nehmen soll. Ich persönlich bin aber gegen eine Kupferspirale aus folgenden Gründen:

- die Hormonspirale ist sicherer als die Kupferspirale und kann weniger leicht verrutschen

- die "Dauerentzündung" bei der Kupferspirale und die damit verbundenen Risiken sind mir zu hoch

- meine eh schon langen, schmerzhaften Regelblutungen könnten noch stärker und schmerzhafter werden

- meine Mutter hat mit der Kupferspirale auch schon schlechte Erfahrungen gemacht (1mal ausgestoßen, dauernd verrutscht, einige Entzündungen)

 

Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich von meinem Frauenarzt trotzdem überreden lassen soll, die Kupferspirale zuprobieren oder ob ich wieder den Frauenarzt wechseln soll, bis ich einen finde, der mir die Hormonspirale empfiehlt? Habe mittlerweile auch kein großes Vertrauen mehr zu Ärzten.

 

Vielen Dank für Ihre Bemühungen

 

Frau F.

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Antwort der Redaktion am 21.12.2004:

 

Sehr geehrte Frau F.

 

Vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage.

 

Ihr Bericht verwundert mich doch sehr. Wieso haben die Gynäkologen ihre Patientinnen so sehr in der Hand? Der letzte Satz ist aber ermutigend: "Habe mittlerweile auch kein großes Vertrauen mehr zu Ärzten."

 

Warum aber brauchen die Frauen so lange, um aus dem Schaden, den die Gynäkologen anrichten, klug zu werden? Ein weiterer Satz fiel mir auf: "Als ich dann innerhalb eines Jahres ca. 15 Kilo zugenommen hatte, konnte ich meinen Frauenarzt endlich dazu überreden, die Pille abzusetzen." Wieso muss denn Ihr Frauenarzt Ihnen die Pille absetzen? Das müssen Sie doch selber tun!

 

Wenn Sie nicht "endlich" selber Ihr Geschick in die eigenen Hände nehmen, dann befürchte ich bei Ihnen die Manifestation chronischer Krankheiten; Übergewicht, Gelenkprobleme, Herz-Rhythmus-Störungen und Bluthochdruck werden ja bereits genannt.

 

Wieviele der zahlreichen Artikel meiner Webseite haben Sie denn eigentlich gelesen?

 

Ich möchte Ihnen jetzt empfehlen:

Lesen Sie  JEDEN  Artikel meiner Webseite www.medizinkritik.de, lassen Sie keinen aus. Denken Sie daran, dass bei jeder Anfrage, die auf meiner Webseite veröffentlicht ist, ein Frauenschicksal dahintersteht. Ein Schicksal, dass massivst beeinträchtigt wurde durch die "Segnungen" der modernen Gynäkologie. Lesen Sie auch die Fallbeispiele, in denen Gesundheitsschäden durch Spiralen beschrieben werden.

Sie müssten doch eigentlich mittlerweile genug haben von gynäkologischen Verhütungsmethoden - oder?

Es ist nicht so, dass gynäkologische Verhütungsmethoden "gut" sind, dass man nur das für jede Frau "passende" Mittel herausfinden müsse, irgendeines werde für jede Frau schon verträglich sein. Diese Methoden sind alle manipulativ und greifen zutiefst bis in den Seelenbereich der Frau ein.

Ich möchte Sie sehr gerne desillusionieren, was die Hormonspirale betrifft: das ist sehr einfach -> gehen sie nur auf www.hormonspirale-forum.de und es tun sich Ihnen die fürchterlichsten Nebenwirkungsberichte betroffener Frauen auf.

 

Von der Methode, die meine Frau und ich favorisieren, kann jedes Paar profitieren. Sie ist allerdings sehr anstrengend ;-) und erfordert Verantwortung. Infos bekommen Sie bei www.iner.org.

 

Mehr Glück in der Zukunft mit Ihren persönlichen Gesundheitsangelegenheiten und

mit freundlichen Grüßen

 

M. van Treek

Arzt für Allgemeinemedizin

und Naturheilkunde

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Stand: 14. Dezember 2012
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